Feministisch-marxistische Auseinandersetzungen mit Reproduktionsarbeit
Kurzinfo
Vortrag
von
mit Alexandra Wischnewski und Jette Hausotter
14.07.2015 - 19:00
Berlin

«Der Wert der Arbeitskraft, gleich dem Wert jeder anderen Ware, ist bestimmt durch die zur Produktion, also auch Reproduktion, dieses spezifischen Artikels notwendige Arbeitszeit.» In dieser trockenen Definition aus dem «Kapital» bleibt unberücksichtigt, wer unter welchen Bedingungen Reproduktionsarbeit (je nach Perspektive auch als Care- oder Sorgearbeit bezeichnet) leistet.

Kurzinfo
Buchvorstellung
von
mit Sarah Diehl
03.06.2015 - 19:30
Berlin

"Hinter dem Stigma der Abtreibung und der vehementen Empörung selbsternannter 'Lebensschützer' steht nicht die tatsächliche Sorge um Embryonen oder Kinder, sondern das Unbehagen der Gesellschaft, wenn Frauen* tatsächlich autonom über sich verfügen und bestimmen können. Es scheint leichter, ihre Souveränität zu beschneiden, als sich ernsthaft mit der Komplexität des Themas auseinanderzusetzen und die Bedürfnisse von Frauen* anzuerkennen." (Sarah Diehl (2014): Die Uhr, die nicht tickt. S. 78)
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Sex, Lügen und Revolution
Kurzinfo
Buchvorstellung
von
mit Laurie Penny
17.06.2015 - 20:00
Berlin

Laurie Penny spricht das Unsagbare aus: Fucked-up Girls und Lost Boys, sexuelle Gewalt, Liebe und Lügen sind ihre Themen. Sie zeigt, dass Feminismus ein Prozess ist: Egal, wie man sich nennt – wichtig ist, wofür man kämpft.

Kurzinfo
Vortrag
von
mit Sarah Speck und Felicitas Reuschling
07.06.2015 - 18:00
Berlin

Das Spannungsverhältnis zwischen Feminismus und Marxismus ist seit 1968 durch die Diskussion um die Reproduktion der Ware Arbeitskraft geprägt. Feministische Kritiken machten die gesellschaftlichen Voraussetzungen der kapitalistischen Wertproduktion sichtbar. Viele, das Geschlechterverhältnis betreffende Phänomene lassen sich mit dem Begriff der Enteignung politisch und theoretisch möglicherweise besser fassen als mit dem Begriff der Ausbeutung. Ausbeutung verweist auf kapitalistische Produktion, Enteignung auf (fortgesetzte) ursprüngliche Akkumulation.

Kurzinfo
Vortrag
von
von Roswitha Scholz
16.03.2015 - 19:30
Potsdam

Nach einer langen Phase des Dekonstruktivismus, der vor allem in den 1990ern die feministische Theoriebildung dominierte, hat seit dem Krisenschub in der zweiten Hälfte der 2000er Jahre feministische Ökonomiekritik wieder an Fahrt gewonnen. Dabei stehen private und professionell erbrachte Care-Tätigkeiten heute wieder im Zentrum feministischer Beschäftigung. In dem Vortrag werden einige dieser Care- Konzepte kritisiert.

Phase 2.49 - Herbst 2014

Theorie.Organisation.Praxis (TOP B3rlin) versteht sich als linksradikale Gruppe, die ihre Wurzeln in der Antifa hat, und ist Teil des kommunistischen » …umsGanze!« Bündnisses (uG!). Für einige überraschend hat sich TOP in diesem Jahr vermehrt zu feministischen Themen geäußert. Susanne Fischer, Phase 2 Redakteurin und politisch organisiert im afbl (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig), traf sich im virtuellen Raum mit zwei VertreterInnen der TOP um über Feminismus, Gesellschaftskritik und Antifa zu diskutieren.

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