Kurzinfo
Podiumsdiskussion
von
mit Harald Rein, Willi Hayek, Thilo Borschell
26.06.2015 - 19:00
Berlin

Trotz immanenter Krise, trotz vieler kleinerer Aufstände in anderen europäischen Ländern, trotz Blockupy usw., der Widerstand in Deutschland gegen kapitalistische Zumutungen und soziale Verschlechterungen ist marginal und in keiner Weise massenwirksam. Die geringe Präsenz der Sozialproteste steht in einem direkten Zusammenhang mit der Zersplitterung der Kämpfe.

Kurzinfo
Podiumsdiskussion
von
mit Mag Wompel und Anne Seeck
08.05.2015 - 19:00
Berlin

Mag Wompel wird über den Unterschied zwischen Protest und Revolte referieren, über die für den Protest bremsende Rolle der Abhängigkeit von Lohnarbeit und die Notwendigkeit der Sabotage des Kapitalismus im Alltag. Nach der Kritik am Fetisch Lohnarbeit werden praktische Konsequenzen für die Organisierung in dem Bereich folgen.

Gewerkschaftliche Organisierung im Niedriglohnbereich, am Beispiel der Industrial Workers of the World in New York
Kurzinfo
Vortrag
von
mit Michael Edwards
12.03.2015 - 20:00
Berlin

Der allgemeinen Verschlechterung der Lebenslage für alle Lohnabhängigen in der BRD der letzten 25 Jahre konnten die Mainstream Gewerkschaften wie der DGB nichts entgegensetzen – und wollten es eigentlich auch nicht so richtig. Aber auch von linker (gewerkschaftlicher) Seite waren die Versuche, dem etwas entgegen zu setzen, begrenzt. Oft genug scheinen die Organisierungsbemühungen wenig von Erfolg gekrönt zu sein.

Ein Debattenbeitrag britischer Genoss*innen

Der folgende, in unserer Übersetzung stark gekürzte Text »We Are All Very Anxious« zirkuliert seit seiner Veröffentlichung im April 2014 innerhalb der englischsprachigen radikalen Linken. Auch wenn die Thesen holzschnittartig und die Lösungsvorschläge unbefriedigend sind, ist die vorgeschlagene Lesart von Angst als Symptom postfordistischer Lebensverhältnisse in der Krise von Interesse.

EU-Gipfel am 11. Juli in Turin aus Sicherheitsgründen abgesagt!

Im Rahmen der italienischen Ratspräsidentschaft hatten hochrangige Regierungsvertreter der EU geplant, über eine »Jugendgarantie« für arbeitslose Jugendliche zu verhandeln. Die geplanten Maßnahmen hätten zum Ziel gehabt, die durch Krise und Austeritätspolitik massiv gestiegene Jugendarbeitslosigkeit in Europa wegzuverwalten. Jugendliche sollten nach spätestens vier Monaten Erwerbslosigkeit in den Arbeitsmarkt vermittelt werden – vor allem in prekäre Jobs, schlechte Ausbildungen und unbezahlte Praktika.

Prekarität, Jugendarbeitslosigkeit und Protest in Europa
Kurzinfo
Diskussion
von
19.06.2014 - 16:00
Berlin

Wenn sich im am 11. Juli 2014 in Turin die EU-Arbeitsminister_innen zu einem Jugendarbeitslosigkeits-Gipfel versammeln, hat das auch etwas mit unserer Situation an den Universitäten zu tun. Das europäische Hochschulsystem ist spätestens seit der Einführung der zweistufigen BA/MA Studiengänge primär auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet.