Offener Brief gegen das Gastspiel Sarrazins im Berliner Ensemble
Buchvorstellung "Der neue Tugendterror" am 2.3.2014
Termininfo
Kundgebung
des
02.03.2014 - 10:00
Berlin

Besser scheint’s uns doch, aufzubegehren

Und auf keine kleinste Freude zu verzichten

Und die Leidenstifter kräftig abzuwehren

Und die Welt uns endlich häuslich einzurichten!

  Bertolt Brecht, Gegenlied

Kundgebung gegen Sarrazins Gastspiel im Berliner Ensemble am 2.3.2014
Bundesweite Lesereise "Der neue Tugendterror"

UPDATE: Yes! Die Lesung Sarrazins am 2. März 2014 in Berlin musste wegen anhaltender Proteste abgebrochen werden. Props an alle, die am Sonntag ab 10 Uhr das BE belagert haben, Props an die Leute vom Allmende e.V. für die entschlossene Störung drinnen. Die BE-Direktorin Jutta Ferbers nennt das "Meinungsterror".

Aus "9. November 2011 - 73 Jahre nach der Reichspogromnacht". Zeitung im Rahmen der Demonstration am 9.11.2011 in Moabit

Arbeitslosen wird unterstellt, sie lebten in spätrömischer Dekadenz, würden den ganzen Tag nur saufen, rauchen und fernsehen und zudem an Übergewicht leiden. Außerdem seien sie unfähig, ihre im übrigen viel zu zahlreichen Kinder zu erziehen. Statt sich über gekürzte Bezüge zu beklagen, sollen sie lieber die Heizung runter drehen.

Aus "i say no" Zeitung des Bündnis gegen Rassismus und Sozialchauvinismus, Herbst 2011

Angeblich erlebt Deutschland trotz Krise gerade sein zweites Wirtschaftswunder: Der Export boomt, während der Rest Europas in Scherben liegt. Andererseits: Selbst jetzt herrscht Massenarbeitslosigkeit, und um die verbliebenen Jobs wird mit harten Bandagen bekämpft. Doch die Lösung ist nahe: »Wenn Sie sich waschen und rasieren, haben Sie in drei Wochen einen Job.« So sprach Kurt Beck von der SPD. Schlappe zehn Euro im Frisiersalon investiert, schon läuft‘s mit der Karriere.

Auftaktveranstaltung des BgRS
Kurzinfo
Inputs und Diskussion
mit dem
02.06.2011 - 19:30
Berlin

Mit der Krise sind Rassismus und Sozialchauvinismus in den politischen Alltag zurückgekehrt. Unter Druck geraten vor allem Erwerbslose, prekär Beschäftigte und Menschen, denen eine “migrantische”, insbesondere “muslimische” Identität zugeschrieben wird. Doch auch der Rest der Gesellschaft wird aufgemischt.

Kurzinfo
Workshoptag
des Bündnis
28.05.2011 -
10:00 bis 20:00
Berlin

Mit der Krise sind Rassismus und Sozialchauvinismus in den politischen Alltag zurückgekehrt. Unter Druck geraten vor allem Erwerbslose, prekär Beschäftigte und Menschen, denen eine “migrantische”, insbesonde­re “muslimische” Identität zugeschrieben wird. Doch auch der Rest der Gesellschaft wird aufgemischt. Die Hetze gegen vermeintliche “Sozialschmarotzer” und “Integrationsverweigerer” ist der Soundtrack einer umfassenden Verschärfung kapitalistischer Standortpolitik.

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