Am 3. Oktober antinationale Klassenfahrt nach Hannover
Infos zu Demo, Kongress und Busanreise – und noch ein umsGanze!-Aufruf

Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober wird in diesem Jahr in Hannover abgefeiert - mit Gauck, Bratwurst und allen übrigen Staatsorganen zum anfassen. Die Berliner Republik wird ihren Nationalschnack neu aufquirlen, irgendwas zwischen "aus der Geschichte gelernt", "Einheit in Freiheit", "Integration ist keine Einbahnstraße" und "schwäbische Hausfrau". Kommt mit, wir versauen ihnen die Party!

Bus-Tickets ab Berlin sind ausverkauft.

Podiumsdiskussion mit Thomas Ebermann, Joachim Bruhn und TOP B3rlin
Referat auf der Konferenz "Aber hier leben – nein Danke!" am 4.10.2013 in Stuttgart

Guten Tag, und vielen Dank für die Einladung nach Stuttgart. Ich bin von der Gruppe Theorie - Or­ganisation - Praxis, TOP B3rlin. Wir sind – ihr ahnt es schon – das kommunis­tische Projekt gegen alles Böse. Organisiert sind wir im umsGanze!-Bündnis, und wir ge­ben die Zeitung Straßen aus Zucker mit heraus.

Die Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der „Wiedervereinigung“ in Bremen sind vorbei. Der Staat und seine Freunde wollten den bloßen Volkswillen feiern, der Mauern einstürzen ließ, und der den Deutschen einige Tage andauernden Gemeinschaftsgefühls ohne äußeren Feind bescherte. Längst gilt die Vereinigung Deutschlands als erste erfolgreiche und friedliche deutsche Revolution.

Staat. Nation. Kapital. Scheisse.
Aufruf von …umsGanze! zum 20. Tag der Deutschen Einheit am 2./3. Oktober 2010 in Bremen.

Am 3. Oktober wird in Bremen die nationale Würstchenmeile aufgeschlagen. Superdeutschland begießt 20 Jahre Einheit, mit Angela, Christian und Nena. Es gibt zwar kein Freibier, aber wir kommen trotzdem. Wo Volk und Staat ihren Burgfrieden feiern, müssen wir eins klarstellen: Ihr könnt uns mal mit eurem Standort und eurem Gequatsche von „sozialer Marktwirtschaft“. Wir machen keinen Finger krumm, damit Deutschland „gestärkt aus der Krise hervorgeht“. Denn das heißt im Klartext bloß, dass jeder Winkel der Gesellschaft noch straffer durchrationalisiert wird. Härter konkurrieren, länger lohnarbeiten, weniger verdienen und immer unsicherer leben bis ans Ende aller Tage – das ist die deutsche Utopie nach dem „Ende der Geschichte“ von 1989/90.

Aus Jungle World Nr. 40/09

Bei der Kritik an der deutschen Nation und beim Protest gegen die Wendefeierlichkeiten kann es nicht nur um Rassismus und Antisemitismus gehen. Auch die Herrschaft einer falschen Freiheit sollte kritisiert werden.