Reclaim the F-Word

Feminismus und die radikale Linke
Frauen*kampftag 2014

Das Thema einer so genannten Care-Ökonomie und der Rolle von Reproduktionsarbeiten ist spätestens seit der Finanzkrise wieder en vogue und wird in wissenschaftlichen Kreisen viel diskutiert. Auch linksradikale Gruppen beschäftigen sich zunehmend mit den Verbindungen von politischer Ökonomie, den eher unsichtbaren Verhältnissen der kapitalistischen (Re)Produktionsverhältnisse und Geschlechterverhältnissen. In der politischen Praxis finden diese Formen zuletzt bei der Beteiligung an einem bundesweit organisierten Frauen*kampftag, dem Care-Revolution Kongress oder der queerfeministischen CARE- Mob Mobilisierung zu Blockupy im letzten Jahr ihre Ausdrucksform.

Die Verknüpfung einer materialistischen Gesellschaftskritik und Geschlechterverhältnissen ist historisch gewachsen und umkämpft in der wissenschaftlichen Welt, wie auch in queerfeministischen, linken und antikapitalistischen Zusammenhängen. Heute blicken wir auf verschiedene Kämpfe und Konflikte zurück: von einem sozialistischen Feminismus über die „Lohn für Hausarbeits“-Bewegung, autonomen, anarcho- feministischen bis hin zu queer- feministischen aktuellen Debatten und Kämpfen.

Diesen Spuren möchten wir auf unserer Veranstaltung nachgehen und dabei aktuelle Debatten miteinbeziehen. Gleichzeitig soll auch die eigene politische Praxis unter feministischen Gesichtspunkten reflektiert werden, nicht zuletzt um radikale Perspektiven auszuloten und Interventionsfelder auszumachen um das Ganze zum Tanzen und Wanken zu bewegen.

Mit Top B3rlin (...umsGanze!) und Avanti Berlin (Interventionistische Linke)

Foto: PM Cheung

 

Informationen
Diskussion
von
Avanti Berlin (iL)

Datum & Uhrzeit

25.03.2014 - 20:00

Ort

Wildenbruchstraße 86
Berlin
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