Europa.Anders.Kaputt.Machen

Die andauernde Austeritäts- und Abschottungspolitik der Europäischen Union zerstört die Menschen in Europa und an seinen Grenzen. Mit der Integration des europäischen Wirtschaftsraums ist ein mächtiger ,,global-player“ entstanden, der den europäischen Nationalstaaten als effektives Instrument in der globalen Konkurrenz dient. Der Kapitalismus löst das Elend, das er verursacht, nicht, sondern reproduziert es immer wieder aufs Neue. Er gehört abgeschafft. Die derzeitige Politik ist darauf ausgerichtet, die ökonomischen Interessen der Nationalstaaten durchzusetzen. Die sogenannten abendländischen Werte von Zivilisation und Humanismus bilden den ideologischer Kitt und helfen nicht zuletzt bequem dabei zu unterscheiden, wer dazu gehören darf und wer nicht. Gerade der massive Rechtsruck in Europa zeigt, Antinationalismus ist aktueller den je.

Dieses Europa, das Europa der Nationalstaaten und der tödlichen Außengrenzen, der Ausbeutung und der Konkurrenz, gilt es – da es kaputt macht – seinerseits zu überwinden, anstatt es mit politischen Forderungen zu adressieren, die nach seinen Maßen, innerhalb des in und von ihm instituierten Rahmens garnicht eingelöst werden können. Es gilt "alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein entrechtetes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist." (Karl Marx) Dabei wird es bestimmt auch mal knallen. Und es gilt das andere aufzubauen: den Kommunismus. Kommt am 20.Juni mit uns auf die Straße. We are the crisis!

20.6. | 13 Uhr | Oranienplatz