Schon wieder Frankfurt...

Heraus zur Blockupy-Aktivierungskonferenz (22.-24.11.2013)

Das Blockupy-Bündnis versucht seit drei Jahren, in Deutschland so etwas wie Krisenproteste zu organisieren. Die Sache ist hier definitiv kein Selbstläufer: Deutschland hat mit der Agenda 2010 schon vor der Krise ein Austeritätsregime installiert. Heute sind die Landsleute weit mehrheitlich stolz auf ihre Leiden. Sie konkurrieren was das Zeug hält, pfeifen auf den Inflationsausgleich, wählen weiter so und drücken dem Rest der EU Kürzungsprogramme auf. Wir haben das mal als "sado-masochistische Verhaltensweise" analysiert. Massenproteste Fehlanzeige, lieber spucken sie den Griech_innen auf den Kopf. Wenn sich trotzdem mal was regt, wie bei den Blockupy-Protesten 2012 und 2013, wird ganz entspannt der Notstand verhängt. Aber man sieht sich bekanntlich immer dreimal! Mit einer Aktionskonferenz vom 22.-24. November 2013 in Frankfurt will das Blockupy-Bündnis die Proteste neu erfinden und transnational zusammenführen. Da stehen wir eh drauf. Das Programm ist fett und lässt - wie immer bei breiten Bündnissen - eine Menge Spielraum in alle Richtungen. Wir sind wieder dabei und halten die Fahne mit dem großen K so hoch wie möglich. Mobilisiert werden soll unter anderem zur anstehenden Eröffnung des neuen Hauptsitzes der Europäischen Zentralbank Ende 2014 in Frankfurt. Im Gespräch ist aber auch eine dezentrale Aktionswoche vor den Europawahlen im Mai. Bericht folgt.