Kurzinfo
Ausstellungen · Hearings · Lesung · Podium
von
20.02.2016 - 13:00
Berlin

Was hätte verhandelt werden müssen? Seit fast drei Jahren läuft der Prozess im Münchner Oberlandesgericht gegen Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), die in einem Zeitraum von 13 Jahren zehn Morde begangen haben sollen, darunter an neun Menschen mit migrantischem Hintergrund. Konsequenzen aus dem Versagen der Geheimdienste und der politisch Verantwortlichen blieben bisher aus. Vielmehr wurde ein neues Zentrum zur Zusammenführung von Geheimdiensten, polizeilicher und staatsanwaltlicher Ebene realisiert.

Strukturen und Auftreten des türkischen Ultra-Nationalismus - Türk ultra miliyetciliğin yapıları ve davranışları

In der Kreuzberger Oranienstraße ein Zentrum von Rechtsextremist*innen? Ein Brandanschlag nur ein paar Ecken weiter auf das Büro einer Organisation, die sich für Minderheiten einsetzt, wenige Stunden, nachdem es mit einer großen Feier eingeweiht wurde? Hunderte Nationalist*innen, teils bewaffnet, auf der Jagd nach Linken am Kotti?

Für die Mehrheit der Berliner*innen unvorstellbar.

Kurzinfo
Podiumsdiskussion
von
19.11.2015 - 20:00
Berlin

Flüchtlingskrise. Sommermärchen. Asylrechtsverschärfung. Brennende Häuser. Tote auf dem Mittelmeer. Horrorszenen vor dem LaGeSo. Pegida. Messerattacke. Das waren die Schlagzeilen der letzten Monate.

soll von der AfD schweigen
AfD-Aufmarsch am 7.11. blockieren

Die AFD war als Kind schon scheiße. Nach der pubertären Spaltung im Sommer sind von der vermeintlich seriösen Art, gesellschaftliche Konflikte in nationale umzudeuten, nur offene Aufrufe zu reaktionären Taten geblieben. Pegida schafft es mit Hilfe der AFD, die sächsischen Landesgrenzen zu überschreiten und große rassistische Demos in Halle, Erfurt und Cottbus zu organisieren, aus denen heraus Nazihools Gegendemonstranten angreifen.

Hogesa 2.0 kippen
24./25.10. nach Köln
Das Verwaltungsgericht hat heute das Verbot von „HoGeSa 2.0“ gekippt. Die Nazis dürfen zwar keine Demo machen, bekommen jedoch eine Kundgebung zugesprochen. Was das heisst ist klar: Nazikundgebung auf der Straße kippen. Mehr Infos folgen… Letztes Jahr sind 5000 rechte Hooligans durch Köln gezogen. Dieses Jahr soll am gleichen Ort, zur gleichen Zeit, unter dem scheinheiligen Motto „Köln 2.0, friedlich und gewaltfrei gegen islamischen Extremismus“ eine Neuauflage der „Hooligans gegen Salafisten“ stattfinden.
19.10. Alle nach Dresden!

Und wöchentlich grüßt der Dresdner. Es war noch nicht lange her, da dacht man, wenn man den größten europäischen und dann nur noch deutschen Naziaufmarsch verhindert hat, man könne die Stadt an der Elbe einfach mal rechts liegen lassen und sich anderen Sachen widmen. Der Krise in Griechenland, den Refugeeprotesten, dem Kommunismus. Fehlanzeige. Das Geltungsbedürfnis der Hauptstadt des Rumopfers ist ungebrochen.

Pages