Nationalismus ist keine Alternative!
Proteste gegen die Einheitsfeierlichkeiten 2017 in Dresden

Am 3. Oktober will sich die deutsche Nation wieder selbst feiern – dieses Jahr unter dem Motto „Brücken bauen“ in Dresden. Sachsen wurde durch Pegida, Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte und den immer wieder wütenden rechten Mob zum Sinnbild des Rechtsrucks in Deutschland. Und noch viel mehr: Die Landeshauptstadt Dresden ist zum Symbol und Ausgangspunkt der Restauration des neuen deutschen Nationalismus geworden.

Mit dem Bus nach Dresden

Wer hätte das gedacht? Dresden im Februar. Eigentlich hatten wir gehofft, dass diese Terminkombination so schnell nicht mehr auftaucht. Aber es hilft alles nichts: Am 6. Februar wollen wieder einmal Tausende Rassist*innen in Dresden aufmarschieren. Pegida hat zu einem europaweiten Aktionstag geladen und wir nehmen diese Einladung an, um das Schaulaufen der extremen Rechten nicht unkommentiert über die Bühne gehen zu lassen - aber vor allem werden wir mit Genoss*innen aus ganz Europa ein starkes Zeichen gegen das europäische Grenzregime setzen.

Kurzinfo
Demonstration
von
06.02.2016 - 12:00
Dresden

Wer hätte das gedacht? Dresden im Februar. Eigentlich hatten wir gehofft, dass diese Terminkombination so schnell nicht mehr auftaucht. Aber es hilft alles nichts: Am 6. Februar wollen wieder einmal Tausende Rassist*innen in Dresden aufmarschieren. Pegida hat zu einem europaweiten Aktionstag geladen und wir nehmen diese Einladung an, um das Schaulaufen der extremen Rechten nicht unkommentiert über die Bühne gehen zu lassen - aber vor allem werden wir mit Genoss*innen aus ganz Europa ein starkes Zeichen gegen das europäische Grenzregime setzen.

Maßnahmen gegen deutschen Opferkult (2012)

Am 13. Februar 1945 wurde im Rahmen der militärischen Niederschlagung des Nationalsozialismus Dresden durch die Allierten bombardiert. Bis zu 25.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Dass dies aber entgegen des in Dresden oft aufgebauten Mythos kein “Bombenholocaust”, und dass Dresden auch kein Widerstandsnest der Weißen Rose war, wollte man dort lange Zeit nicht wahr haben.

Kurzinfo
Täterrundgang
von
13.02.2012 - 13:00
Dresden

Am 13. Februar 1945 wurde Dresden bombardiert. Bis zu 25.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Es fand kein Bombenholocaust statt und Dresden war auch kein Widerstandsnest der Weißen Rose. Dresden war Garnisonsstadt für die Ostfront, Rüstungsstandort und Eisenbahnknotenpunkt, um nur die offensichtlichsten Punkte zu erwähnen.

Zur Kritik der Erinnerungskultur in Dresden oder Jeder Stadt den Naziaufmarsch, den sie verdient
Aufruf von TOP B3rlin, Antifa AK Köln und Autonome Antifa [f] Frankfurt zur Verhinderung des Naziaufmarsches am 19.02. in Dresden

Die Ereignisse am 13. Februar 2010 in Dresden waren zumindest in einer Hinsicht ein Erfolg für alle Antifaschist/innen: Die Organisation von Massenblockaden und zahlreiche Aktionen drum herum haben das erste Mal den Großaufmarsch der Nazis anlässlich des Gedenkens an die allierten Angriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 verhindert.

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