Demonstration

Demobericht 30A

Rebel with a cause - fight capitalism 24/7

Unter dem Motto „„Rebel with a cause – fight capitalism 24/7“ demonstrierten 220 Menschen am Abend des 30.04. in Bielefeld gegen Kapitalismus und Lohnarbeit. Organisiert wurde die Demonstration  von einem Bündnis aus herrschaftskritischen und antikapitalistischen Gruppen . Auf der Route gab es drei Redebeiträge dieser Gruppen.
Bereits 2003 und 2004 gab es linksradikale Veranstaltungen am Vorabend des 1. Mai in Bielefeld, an diese sollte die Demonstration anknüpfen.

Los ging es um 19:00 Uhr am Hauptbahnhof mit einem Redebeitrag der Gruppe Kritik und Intervention.

 

Im Anschluss setzte sich der Demonstrationszug lautstark über den Willy-Brandt-Platz Richtung Jahnplatz in Bewegung. Dort stoppte die Demo für eine Zwischenkundgebung mit einem Redebeitrag der Villa Kunterbunt aus Bünde.

 

Von dort ging es durch die Innenstadt über die Arndtstraße in den Westen bis zum Siegfriedplatz. Den Redebeitrag für die Abschlusskundgebung hielt die Gruppe Selbamachen (SAM).

 

Insgesamt erhielten die verteilten Flugblätter und die Demo viel Zuspruch von Passant*innen und Anwohner*innen und machte Lust auf weitere linksradikale Demonstrationen in Bielefeld. Weiterlesen »

EA-Nummer am 30.04.

Bei der Demo "Rebel with a cause" am 30.04. gibt es einen Ermittlungsausschuss (EA). Ihr erreicht ihn am Dienstag ab 19:00 unter der Nummer 0521 5600690.
Wer während der Demo Ärger mit der Staatsmacht bekommt, sollte sich an den EA wenden. Persönlich erreichbar ist er jeden Donnerstag zwischen 19:00 und 20:00 Uhr im Infoladen Anschlag.
Rechtshilfeinfos bekommt ihr dort oder unter www.rote-hilfe.de.

Rebel with a cause - Fight capitalism 24/7

Aufruf zur antikapitalistischen Demonstration am 30.04. in Bielefeld

Die Krise des europäischen Kapitalismus ist im fünften Jahr angekommen. Nur in Deutschland erfreut man sich, „gestärkt aus der Krise“ (Merkel) hervorgegangen zu sein. Und das stimmt auch. Deutschland baut derzeit die EU nach seinen wirtschaftspolitischen Interessen aus. Der kapitalistische Reichtum Deutschlands ist jedoch auf dem Rücken der Lohnabhängigen in und außerhalb Deutschlands aufgebaut. Lohnverzicht, Kurz- und Zeitarbeit, staatlich organisierter Arbeitszwang (Hartz-IV), Minijobs und Kürzungen der Sozialleistungen, das sind die Konsequenzen der neoliberalen Sanierung des demokratischen Kapitalismus und der daraus resultierenden autoritären Sparpolitik für die Lohnabhängigen. Es mangelt nicht an einer „falschen“ Politik - der Kapitalismus und damit die für ihn konstitutive Form der Lohnarbeit ist die Krise des Lebens in Permanenz. Doch davon will niemand sprechen, erst recht nicht die DGB-Gewerkschaften, die unter dem zynischen Motto „Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa.“ am 1. Mai 2013 ihre Rolle als nationaler Sachverwalter der Interessen der Lohnabhängigen im Sinne des deutschen Kapitals zelebrieren. Weiterlesen »

Aufruf 30A

Unseren Aufruf zur antikapitalistischen Demonstration am 30. April in Bielefeld könnt ihr euch hier mit dem gedruckten Layout durchlesen: http://issuu.com/kritikundintervention/docs/aufruf_30a?mode=window

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